D'fakto: Ausgabe 10.11 - Themenschwerpunkt: Arbeitswelt der Zukunft

P_heft_10_2011Themenschwerpunkt: Arbeitswelt der Zukunft

Es ist soweit: D'fakto 10.2011 ist soeben erschienen und wird noch vor Weihnachten versandt. Das aktuelle Magazin widmet sich in seiner Titelgeschichte erneut dem wichtigen Thema Fachkräftemangel – dieses Mal insbesondere der Rolle, die einer (Wieder-)Beschäftigung älterer und versierter Mitarbeiter beim Schließen der Fachkräftelücke zukommt. Dazu gibt es wieder eine ausführliche Hintergrundgeschichte und ein vertiefendes Interview.

 

 

Das Comeback der alten Hasen

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die deutsche Bevölkerung altert und schrumpft, bis 2030 wird sie um 5,7 Prozent zurückgehen, die Beschäftigungsfähigen trifft es noch stärker: Ihr Anteil geht um 15,1 Prozent zurück. Das Problem des Fachkräftemangels ließe sich entschärfen, indem ältere Arbeitnehmer (wieder)eingestellt oder länger als bisher beschäftigt werden. Ziel der Unternehmen sollte es demnach sein, ältere Mitarbeiter im Erwerbsleben zu halten und zu qualifizieren. Zahlen belegen, dass derzeit noch die Einstellungsneigung der Betriebe mit steigendem Alter der Bewerber abnimmt, noch setzen viele Betriebe auf junge Belegschaften.

 

Auch Ältere sind erfolgreich im Job

Aber die Zeiten ändern sich: Untersuchungen konnten keinen Zusammenhang zwischen dem Alter und der Lern- und Leistungsfähigkeit sowie Beschäftigungsfähigkeit beweisen. Die berufliche Leistungsfähigkeit ist eher eine Frage der Persönlichkeit, der Berufsbiografie und der Motivation. Und: Die Integration älterer Mitarbeiter ins Berufsleben bietet insgesamt viele Vorteile für Betriebe. Zwar nimmt mit steigendem Alter die körperliche Leistungsfähigkeit ab, die psychischen Kapazitäten wie Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit bleiben aber gleich, und die geistig-soziale Kompetenz steigt sogar noch. Körperliche Einschränkungen sind in den meisten Berufsfeldern kompensierbar, da zumeist andere geistige, soziale und kommunikative Fähigkeiten gefragt sind. Ältere sind mit ihrem Erfahrungswissen besonders gut in den Bereichen: Umgang mit Kunden und Lieferanten, Beschwerdemanagement, Nachwuchsausbilder und Trainer und Mediator im innerbetrieblichen Konfliktmanagement.

 

Wirksame Demografie-Werkzeuge nutzen

Unternehmen, die ältere Mitarbeiter beschäftigen, sollten verschiedene Demografie-Tools einsetzen, die sich in der Praxis bewährt haben. Zu denen zählen u.a. Zukunftsgespräche, flexible Arbeitszeitmodelle wie der gleitende Übergang in den Ruhestand, spezielle Lernangebote für Ältere oder Jung-Alt-Tandems.

 

Blättern Sie im Online-Magazin von Dfakto 10.2011