Deutschland ist Entwicklungsland im Hinblick auf die flächendeckende Versorgung mit Breitbandtelekommunikation. Die Investitionen von Telekom, Bund und Ländern reichen bei weitem nicht aus, vor allem ländliche Regionen anständig zu vernetzen. Betroffene Kommunen und Landkreise sind jetzt gefordert, rasch eigene Lösungen zu entwickeln, wenn sie nicht den Anschluss verlieren wollen.
Vor der kommunalen Wirtschaftsförderung liegen viele Herausforderungen. Manchmal müssen sogar scheinbare Gegensätze miteinander in Einklang gebracht werden. Wo aber stößt Wirtschaftsförderung an ihre Grenzen, wo liegen Chancen? Ein Interview mit Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, Vizepräsident des Deutschen Städtetages.
„Noch rollt die Insolvenzwelle nicht – aber sie wird massiv kommen“, ist der Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Michael Mönig überzeugt. Im Forum deutscher Wirtschaftsförderer sprach er über Alternativen im Rahmen einer Sanierungsberatung und Chancen, die in der Insolvenzvermeidung stecken.
Unternehmen stehen im internationalen Wettbewerb, sie suchen auf der ganzen Welt nach Standorten und Märkten. Gearbeitet wird unter Kostendruck, Zeit ist Mangelware. Wie Wirtschaftsförderungsgesellschaften diesen „Kunden“ begegnen sollten, sagt einer, der es wissen muss: Andreas Dressler unterstützt seit vielen Jahren Unternehmen bei der Entwicklung internationaler Expansionsstrategien und der Standortsuche in der ganzen Welt.
Südwestfalen – die Region zwischen Soester Börde, Sauer- und Siegerland – leistet Hervorragendes in unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitswirtschaft. Eine Spitzenposition besitzt die Region nicht nur in der Entwicklung seniorenfreundlicher Produkte und in der medizintechnischen Zulieferindustrie, sondern ebenso in der Aus- und Weiterbildung und im Gesundheitstourismus: Gleich mehrere Kurorte sind hier beheimatet. Jetzt wurde Südwestfalen zur sechsten Gesundheitsregion in Nordrhein-Westfalen ernannt.
Die Lage an der Nordsee macht Bremerhaven zu einem Standort par excellence für die Hersteller von Windenergie-Anlagen. Viel Platz für produzierende Unternehmen aus der Branche, die entsprechende Hafenlogistik, qualifizierte Arbeitskräfte und eine Wirtschaftsförderung, die die Unternehmen von Anfang an konsequent unterstützt hat – alle diese Mosaiksteine kamen an der Wesermündung zusammen und verhalfen der Region zu einer neuen Reputation als Windenergie-Cluster.