Die Vorbereitungen auf die Elektroflotte laufen

08-10_Juergen_PaulIn zehn Jahren sollen eine Million Elektrofahrzeuge Deutschlands Straßen bevölkern. Science Fiction – oder sind wir schon auf direktem Wege dahin? Zwei Projekte aus dem Ruppiner Land und aus Frankfurt/Main zeigen, auf welchen Wegen wir der Elektromobilität ein Stück näher kommen können.

 

Natur erfahren ohne Lärm und Abgase
Mehr…„Wir möchten die E-Mobilität im Ruppiner Land dazu nutzen, Touristen einen barrierefreien Zugang zu Naturparks zu ermöglichen, damit sie die Region auf umweltfreundliche Art erfahren können“, so Jürgen Paul, Geschäftsführer des Technologie- und Gründerzentrums Ostprignitz-Ruppin GmbH. Um Besuchern der Region ein buchstäblich ganz neues Erfahren der Natur zu ermöglichen, hat der Wirtschaftsförderer ein Modellprojekt ins Leben gerufen. Dazu muss Personal qualifiziert werden, das sich um den Service kümmert, man braucht Lade- und Ausleihstationen, neues Kartenmaterial und einen Seenbus, der einen Fahrradservice bietet. Ein neues Webportal „Aufladen und Genießen“ ist schon online.


Mehr Lebensqualität für die Main-Metropole
Auch Ansgar Roese, Leiter des Kompetenzzentrums Logistik und Mobilität aus Frankfurt/Main steht in den Startlöchern. Hintergrund: Die Mainmetropole ist Pendlerhochburg, die Stadt steht seit Jahren vor dem Verkehrsinfarkt, verliert an Lebensqualität. „Wir müssen nach effizienten und finanzierbaren Lösungen suchen, um den Mobilitätsbedarf bewältigen zu können“, so Roese. Frankfurt ist eine von acht Modellregionen E-Mobilität. Deshalb gibt Roese Gas bei Projekten: Die Nutzung von E-Fahrrädern (Pedelecs) als Ersatz zum PKW-Verkehr wird vorangetrieben, an einer Ladeinfrastruktur wird getüftelt, die City-Logistik in Form von Zustelldiensten ist am Thema interessiert.