Willi Kaczorowski zu den Chancen von Sozialen Netzwerken für Wirtschaftsförderungen

Wille KaczorowskiDie Möglichkeiten des Internets verändern immer stärker unser Leben und unsere Arbeitswelt. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Xing erreichen unzählige Menschen. Wie können Wirtschaftsförderer diese Internetplattformen für ihre Zwecke nutzen, warum sollten sie das tun? Über Sinnvolles und Machbares sprach D’fakto mit Willi Kaczorowski, der als strategischer Berater für den Technologiekonzern Cisco arbeitet.

 

 

„Mitmachinternet“ schafft neue Möglichkeiten

Kaczorowski: „Soziale Netzwerke können bei der Bewältigung der neuen Aufgaben von Wirtschaftsförderungen helfen. Sie verbinden Menschen, Ideen und Organisationen über das Internet als „Mitmachinternet“.“ Millionen Deutsche seien bei Facebook und Twitter angemeldet. Eine Präsenz bei Facebook könne helfen, die Angebote der Wirtschaftsförderung bekannt zu machen. Über Facebook können Kampagnen organisiert und Gruppen eingerichtet werden, in denen sich diejenigen treffen, die dasselbe Anliegen haben. Ebenso geeignet ist Facebook für die Generierung von Ideen und neuen Projekten.

 

Soziale Netzwerke als Rückkanal

Twitter eignet sich dazu, aus einer Veranstaltung heraus die wesentlichen Inhalte kurz zu posten, auf aktuelle Angebote hinzuweisen oder Meinungen und Stimmungen – unter Umständen auch gegen ein geplantes städtisches Vorhaben – zu verfolgen. Kaczorowski: „Die meisten Webpräsenzen sind vom Inhalt eher statisch und werden sicherlich weniger als einmal am Tag gepflegt. Soziale Netzwerke verbreiten News in Sekundenschnelle und sammeln sofort die Reaktionen darauf ein. Somit hat die Wirtschaftsförderung einen exzellenten Rückkanal.“