WESSLING gehört zu den führenden Dienstleistern rund um Beratung, Laboranalytik und Planung. Welche Vermarktungsvorteile Standorte mit Industriegeschichte haben können und warum flexible Sanierungskonzepte bei der Risikoabsicherung helfen.
Bundesregierung verlangt mehr Nachhaltigkeit
Alle Aspekte der Altlastenbearbeitung und des Rückbaus von Gebäuden und Produktionsanlagen spielen ins Thema Flächenrecycling hinein. Die Revitalisierung von industriell-gewerblich vorgenutzten Flächen gewinnt im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung an Bedeutung. Zukünftig ist ein sparsamer Verbrach ungenutzter Fläche unabdingbar, Ziel ist es, den Flächenverbrauch bis 2020 auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren.
An Flächenrevitalisierung führt kein Weg vorbei
Ungenutzte Flächen werden in Zukunft zu einem knappen Wirtschaftsgut werden. Um dennoch Möglichkeiten der Ansiedlung zur Verfügung zu stellen, werden Betriebe künftig seltener auf die grüne Wiese, sondern eher auf vorgenutzte Flächen ausweichen müssen. Flächenrecycling schont die Landschaft, da Grünfläche erhalten bleibt, Boden- und Grundwasserverunreinigungen beseitigt werden, marode Bausubstanz zurückgebaut oder saniert und eine Verbesserung des vorherigen Zustandes erreicht wird. Und: Revitalisierte Flächen haben eine Geschichte, mit der sich Ansiedler identifizieren können, die unter Umständen namensgebend ist, eine solche Historie kann die Vermarktung der Flächen fördern. Gegenüber Flächen auf der grünen Wiese sind Brachflächen häufig infrastrukturell eingebunden, was die Erschließungskosten reduziert.